Donnerkogel 2054m
Donnerkogel 2054m
Von der Bergstation der Riedelkarbahn über den Törlecksattel zum Großen Donnerkogel.
Gehzeit ca. 2,5 Std.
Angerstein 2100m
Angerstein 2100m
Vierstündige Tour vom Parkplatz Pommer über Stuhlalm und Große Weitscharte zum Gipfel.
Trittsicherheit erforderlich.
Glatschofenkogel 2078m
Mandlkogel 2279m
Mandlkogel 2279m
In 4 bis 5 Stunden geht es vom Parkplatz Pommer über Stuhlalm, Jagdhütte und Gamsfeldklamm zum Gipfel.
Trittsicherheit erforderlich.
Großwand
Bischofsmütze 2458m
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ANNABERG-LUNGÖTZ
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Fax: 0043 (0)6463 600 15
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Eule

Chronik von Annaberg-Lungötz

Ein Einblick in die Geschichte des Ortes

Annaberg-Lungötz am Fuße der Bischofsmütze


Die Gemeinde Annaberg-Lungötz liegt inmitten der herrlichen Gebirgswelt der Salzburger Dolomiten (Gosaukamm mit der markanten Bischofsmütze) im oberen Lammertal. Die älteste Urkunde, die sich mit dem Lammertal befasst, ist die Schenkungsurkunde von 1124, in der Erzbischof Konrad I. das linke Lammerufer an das Kloster St. Peter überträgt. Es gibt Hinweise, dass schon vor 1124 eine geringe Besiedlung vorhanden war. Das Ende der Besiedlungszeit ist mit 1350 anzunehmen.

Für diese Beendigung sind 2 Gründe anzunehmen:
Zum einen die Pestepidemie von 1348 und zum anderen, dass der für Neugründungen erforderliche Boden knapp wurde. Man hat besonders das 15. Jahrhundert das Jahrhundert der Güterteilungen genannt. Die Teilung der Bauerngüter in Ober- Unter, Hinter- Vorder, Groß und Klein sahen die Grundherren offenbar nicht ungern, gab es danach doch auch mehr Abgaben und Leistungen für diese.

Im 18. Jahrhundert, um 1732, erreichte die Vertreibung der sogenannten Lutheraner (Protestanten) ihren Höhepunkt, im Gerichtsbezirk Abtenau wurden insgesamt ca. 250 Personen ausgewiesen, diese stammten alle aus Annaberg und Lungötz.

Im Jahr 1750 wurde mit dem Bau einer Kirche in Annaberg begonnen, mit deren Fertigstellung im Jahr 1752 war die Gründung der eigenen Pfarre Annaberg abgeschlossen, als Name bürgerte sich für St. Anna im Berg bald Annaberg ein. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte das Gebiet von Annaberg zur Mutterpfarre Abtenau.

Die „politische Gemeinde“ Annaberg als staatliche Organisationsform wurde am 4. Juni 1849 gegründet, damals noch ohne die Ortschaft Lungötz, es gab nur die Katastralgemeinden von 1830.

Bürgermeister oder Gemeindevorsteher sind in Annaberg erst ab 1873 nachweisbar. Sitzungsprotokolle der Gemeindevertretung liegen erst ab 1900 auf. Der Beginn des I. Weltkrieges sowie das Kriegsende wurden in den Gemeindeprotokollen nicht erwähnt.

Am 12. März 1938 marschierten die deutschen Truppen in Österreich ein, bis zum 18. März 1939 schweigen die Gemeindeprotokolle, am 1. September 1939 brach der II. Weltkrieg aus. Das Kriegsende am 8. Mai 1945 brachte die amerikanische Besatzung und damit einen neuerlichen Umschwung.

Die 1938 eingesetzten nationalsozialistischen Funktionäre wurden abgesetzt und nach Möglichkeit die Leute der vorangegangenen Systemzeit wieder eingesetzt. Das 1938 in RM (Reichsmark) umgetauschte Geld wurde wieder zurückgetauscht.

Die Währungsreform von 1946 brachte aber wieder eine praktisch vollständige Geldentwertung (wie bereits auch nach Ende des I. Weltkrieges).

 

Die wichtigsten Daten im Überblick
1752 Fertigstellung der Pfarrkirche Annaberg und Abtrennung von der Mutterpfarre Abtenau
1839 Bezug des neuen Schulhauses in Annaberg (unterrichtet wurde von Seiten der Kirche bereits ab dem Jahr 1753: Religion, lesen und schreiben)
1849 Gründung der politischen Gemeinde Annaberg
1870 Einrichtung eines eigenen Postamtes „Annaberg i. Lammertal“ mit PLZ 5524
1875 Gründung der Musikkapelle Annaberg gemeinsam mit St. Martin
1880 Eröffnung der Volksschule Lungötz
1884 Gründung der freiwilligen Feuerwehr Lungötz
1889 Gründung der freiwilligen Feuerwehr Annaberg
1899 Eröffnung der Volksschule Gugg, welche zusammen mit Weinau von einem gemeinsamen Lehrer betreut wird (Unterricht 3 Wochentage in Gugg, 3 Wochentage in Weinau)
1926 Matthias u. Maria Kaindl erwerben die „Lungötzsäge“. Diese wird schon 1602 in einem Urbar des Klosters St. Peter genannt. 1932 brennt das Sägewerk nieder und wird sofort wieder aufgebaut. Im Laufe der Zeit entwickelt sich das Kaindlwerk durch die Erzeugung von Spanplattenprodukten zum wichtigsten Arbeitgeber einer ganzen Region. In weiterer Folge werden Standorte in vielen europäischen Staaten errichtet, das Stammwerk in Lungötz beschäftigt heute 340 Mitarbeiter. Erst durch die Gründung des Kaindlwerkes wurde Lungötz zu einer eigenen Ortschaft.
1930 Der international renommierte Maler und Bildhauer Prof. Gottfried Kumpf wird in Annaberg geboren. Der Künstler lebt heute in Breitenbrunn im Burgenland.
1957 Latschenbrand am Donnerkogel
1963 Gründung der Musikkapelle Lungötz
1964 Einweihung der Kirche Lungötz
1965 Einweihung der neuen Volksschule Weinau
1966 Eröffnung der Hauptschule Annaberg
1968 Bau des Waldbades in Lungötz
1969 Einweihung der neuen Volksschule in Annaberg
1972 Am 11. Februar verleiht die Salzburger Landesregierung der Gemeinde Annaberg im Lammertal ein Gemeindewappen
1973 Einweihung der neuen Volksschule Lungötz
1989 Herausgabe der Ortschronik Annaberg-Lungötz
1991 Namensänderung der Gemeinde am 3. Dezember 1991 durch die Landesregierung von Annaberg im Lammertal in „Annaberg-Lungötz“
2000 Einweihung des neuen Vereinsheimes in Annaberg
Generalsanierung der Hauptschule Annaberg
Bau von zwei neuen Vierersesselbahnen durch die Annaberger Zwieselalmbahnen
2005 Errichtung einer neuen Turnhalle mit Physiksaal / Werkräumen und Küche
2005 Errichtung eines neuen Sportzentrums mit Sportheim
2005 Eröffnung des Prof. Gottfried Kumpf-Weges
2006 Einweihung des Prof. Gottfried Kumpf-Brunnens
mit Ruhezone anlässlich der 40-Jahr-Feier unserer Hautpschule sowie Sanierung des Hauptschul-Vorplatzes
2007 Einweihung der sanierten Feuerwehrzeugstätte Lungötz mit Anbau Abstellplatz
2010 Einweihung des neu gestalteten Kirchenvorplatzes in Lungötz
2011 Fertigstellung der Sanierung Volksschule Annaberg


(Quelle: Ortschronik 1989, Gemeinde Annaberg-Lungötz)




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